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ARCHIV FRÜHERER SONDERAUSSTELLUNGEN
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2009/2010
"Welt der Spielzeugbahnhöfe"
Ab Mitte des 19. Jahrhunderts, lange bevor die heutigen Verkehrsmittel auf der Strasse und in der Luft die Oberhand gewannen, war die Eisenbahn das bedeutendste Fortbewegungs- und Transportmittel. Ausgangspunkt war die industrielle Revolution, welche 1825 zur ersten Eisenbahnlinie in England führte. Die Ausstellung beschränkte sich auf den Zeitraum von 1928 bis 1958, die monumentalen Prunkbahnhöfe waren Vergangenheit, es setzte sich die modulare, zweckorientierte Bauhaus-Architektur durch.
In der Ausstellung waren rund 130 Bahnhöfe zu sehen, dazu eine Unzahl von Nebengebäuden, Wärterhäuschen, Fahrplantafeln, Kioske, Buffets u.s.w. sowie viele Figuren zur zusätzlichen Belebung.
Folgende Hersteller waren vertreten: Kibri, Märklin, Bub, Faller, RS, Creglinger, Stricker und Buco.

2008/2009
"Arche Noah - Menschen, Boot und Tiere"
Unsere Ausstellung mit 25 wunderbaren, auch handgeschnitzten Spielzeug-Archen von 1870 bis in die Gegenwart, mit Bildern, Büchern, Puzzles und anderen Spielen zum Thema der Arche, sollte natürlich zunächst als biblisches Thema wahrgenommen werden. Sie sollte aber auch auf die Zerstörung unserer Umwelt, auf die Unwiederbringlichkeit der ausgerotteten Tiere und Pflanzen aufmerksam machen. Lokale, menschgemachte Umweltkatastrophen nehmen laufend zu, eine globale Umweltkatastrophe scheint beinahe unausweichlich. Die Sintflut, als Sinnbild der Strafe, und die Arche, als Sinnbild des Überlebens, haben heute wieder eine symbolische Kraft, die wir in unserer Ausstellung vermitteln wollten.

2007/2008 "Barbie - Mädchentraum und Kultfigur"
Die legendäre Barbie, 1959 erstmals an einer US-Messe präsentiert, ist die meistverkaufte Puppe der Welt. Ab 4. Juni 2007 widmete ihr das SpielzeugMuseum Davos eine einjährige Sonderschau. Star der über 250 Exponate war selbstverständlich die „Fashion Queen“ Barbie. Gezeigt wurden aber auch ihre zahlreichen Freundinnen, Freunde und Verwandte sowie Lilli, die deutsche Vorläuferin, die als Vorlage für die amerikanische Barbie diente.
Die erste Barbie gab es nur im Badeanzug, die bald darauf folgenden Kleider waren von der Haute Couture beeinflusst und handwerklich hervorragend, auch Berühmtheiten wie Jacqueline Kennedy dienten als Vorbild, dazu kamen Modeströmungen wie Mod-Kleidung der "Carnaby Street" oder Fernseh-Serien wie "Denver-Clan". Ab den 90er Jahren präsentierte sich Barbie auch als Meerjungfrau, Blumenelfe oder Märchenprinzessin, ihr Äusseres entbehrte aber je länger je mehr der Klasse und Eleganz früherer Jahre

2006/2007
"Die schrägen 50er Jahre---Wohnkultur im Puppenhaus"
Die Nachkriegsjahre 1950-1960 waren geprägt von einem Neuanfang der Wohnkultur, geprägt auch vom Einfluss des "American way of life". Fröhliche Farben, geometrische Strukturen waren angesagt, vorbei waren das Wohnzimmer, das Esszimmer oder gar das Herrenzimmer, es gab Essküchen, Wohn-Schlafzimmer, Klappbetten und Musiktruhen.
Alles, was damals aktuell war, wurde auch als Spielzeug vermarktet, so gab es in den Puppenhäusern Nierentische, Tütenlampen, Spaghetti-Stühle, Plattenspieler, Fernseher und vor dem Haus stand das Auto mit Wohnwagen.
In den Spielzeug-Kaufläden wurde als neue Verkaufsform die Selbstbedienung eingeführt.
In der Sonderausstellung wurden 40 Puppenhäuser und Kaufläden aus der Sammlung von zwei Schweizer Sammlerinnen gezeigt.

2005/2006
"Das Rote Kreuz im Spielzimmer"
Nach der Gründung des Roten Kreuzes in Genf (1863) hat die Spielzeugindustrie sehr bald Spielzeug zum Thema "Rotes Kreuz" auf den Markt gebracht. In der Ausstellung zeigten wir über 400 Objekte aus der Sammlung von zwei Schweizer Ärzten: Lazarett-Kutschen ab 1880, Lazarett- Eisenbahnwagen ab 1910 (Märklin/Bing, Spur 1 & Spur 0) Auto-Ambulanzen von 1910-1970, Feldlazarette, Flugzeuge, Schiffe und Helikopter, Elastolin-Figuren aus der Zeit (Ärzte, Sanitäter, Rot-Kreuz-Hunde u.a.)

2004/2005
"MECCANO Konstruktionen mit Metallbaukästen"
16 verschiedene Konstrukteure, alle Mitglieder des Club
AMS (Amateure für Metallmodellbau in der Schweiz), zeigten rund 150, vornehmlich aus MECCANO Teilen gebaute Modelle, vom Riesenkran und Riesenrad bis zum Traktor und zum technischen Schaumodell. Viele der grossen Konstruktionen waren elektrisch angetrieben und in Betrieb zu sehen.

2003/2004
"Spielzeugeisenbahnen nach Schweizer Vorbild"
Das Museum zeigte 20 verschiedene Hersteller, welche Lokomotiven und Eisenbahnwagen nach Schweizer
Vorbild produzierten, darunter bekannte Namen wie Märklin,
Buco, Hag, Trix und Wesa, aber auch unbekannte oder vergessene Namen wie Resal, Junior, Löwenstein, Jibby, Erno und andere mehr. Alle gezeigten Objekte wurden dem
Museum von einem privaten Sammler für ein Jahr für diese Ausstellung zur Verfügung gestellt.

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